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Wahrscheinlichkeits-Mathematik

Zweig der Mathematik, der die Gesetzmäßigkeit von zufälligen Ereignissen untersucht. In der Regel findet man bei zufälligen Ereignissen einen Mittelwert, um den die Ereignisse streuen. Misst man z.B. die Länge von Nägeln aus einer nicht besonders präzisen Maschinen-Fertigung und trägt die Anzahl der Nägel gleicher Länge über der Länge auf, so erhält man eine Glockenkurve, die mathematisch Gaußkurve genannt wird nach dem Mathematiker, Physiker und Astronomen Carl Friedrich Gauß (1777-1855). Dies nennt man auch "Normalverteilung". Für Lebewesen gilt dies jedoch nicht (z.B. sind die Körpergrößen von Menschen nicht normal verteilt).

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Wasser I und II

der österreichische Wissenschaftler Karl Trincher nennt in seinem Buch "Wasser, Grundstruktur des Lebens und Denkens" (Herder & Co., Wien 1990) das im Organismus vorhandene Wasser "Bio-Wasser". Heute verwendet man meist die Bezeichnung Wasser II im Gegensatz zum gewöhnlichen Wasser I, welches zu den normalen Flüssigkeiten mit ungeordneter Struktur gehört. Wasser II hat einen kristallinflüssigen Aufbau, was quantenphysikalisch von dem italienischen theoretischen Physiker Emilio del Giudice untermauert werden konnte. In gewöhnlichem Wasser ist immer ein Anteil Wasser II enthalten, in gutem Quellwasser mehr als in Leitungswasser.

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Wasserader

bei sog. Störzonen findet man im Untergrund oft tiefe Spalten, in denen das Grundwasser fließt. Diese Zonen werden Wasseradern genannt (s. Geopathie).

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Wasserstoff-Brücke

Wasser besteht aus elektrischen Dipolen, die sich gegenseitig anziehen und über Wasserstoff-Brücken zu Clustern (Haufen-Molekülen) verbinden.

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Weißsche Bezirke

Domänen: nach dem französischen Physiker Pierre-Ernest Weiß (1865-1949) benannte Areale in ferromagnetischen Materialen (Eisen, Kobalt, Nickel, Ferrite s.d.), in denen die Elementarmagnete der Atome gleiche Nord-Südrichtung haben.

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Wechselwirkung

interaktive Kräfte, die zwischen Elementarteilchen wirken. Man unterscheidet vier Arten von Wechselwirkungen (abgekürzt WW): starke WW (Bindungskräfte im Kern durch W- und Z-Bosonen (s.d.), elektromagnetische WW durch Photonen (s.d.), schwache WW durch virtuelle Photonen (d.h. Photonen, die nicht nach außen wirksam werden) und die Gravitations-WW (Massenanziehung, von A. Einstein als Raumkrümmung erklärt).

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Welle

periodische Bewegung. Man unterscheidet fortschreitende Wellen und stehende Wellen. Weiter unterschiedet man Longitudinalwellen (Längswellen wie sie z.B. beim Schall vorliegen, bei dem die Moleküle in Ausbreitungsrichtung schwingen) und Transversalwellen (Querwellen, TM-Wellen). Schließlich ist zu unterscheiden zwischen ebenen Wellen und Kugelwellen. Im Raum geht von einem Zentrum (Sender) stets eine Kugelwelle aus, d.h. die Welle breitet sich kugelförmig um das Zentrum aus. In sehr großer Entfernung vom Zentrum kann man die Krümmung der Kugelflächen vernachlässigen und als eben betrachten. Gebündelte Strahlen, wie z.B. beim Laser repräsentieren ebene Wellen.

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Weltformel

erstmals von dem theoretischen Physiker Werner Heisenberg (1901-1976) 1955 entwickelte Materiegleichung, die populär als "Heisenbergsche Weltformel" bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um einen der ersten Vereinheitlichungs-Versuche (s.d.), die später fortgesetzt wurden. Heute gilt unter den wenigen Fachleuten, die sich damit befassen, der Heimsche Weltselektor als letzter Stand auf diesem Gebiet

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Widder-Vlies

goldenes Vlies: in der griechischen Sage ein goldenes Widderfell, das von einem Drachen bewacht wurde. Diese Sage stammt aus der griechisch-römischen Kulturepoche, dem sog. "Widderzeitalter".

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Wirkungsquantum

Plancksches Wirkungsquantum h (s.d.): 1900 von dem theoretischen Physiker Max Planck (1858-1947, Nobelpreis 1918) entdeckte Naturkonstante (s.d.) mit dem Wert h = 6,6252*10-34 Js (Joule-Sekunden = Dimension einer Wirkung. In den quantenphysikalischen Gleichungen tritt gewöhnlich die Größe ħ ("h quer") auf: ħ = h/2p  (s. spin).

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Wünschelrute

meist gabelförmiger Baumzweig oder Nachbildungen davon aus Metall bzw. Kunststoff, von Rutengängern benutzt, um Störzonen aufzufinden. Besonders sensible Menschen spüren Störzonen entweder ohne Hilfsmittel (Kältegefühl in den Händen) oder sie reagieren unbewusst mit winzigen Muskelzuckungen, die von der unter Spannung im labilen Gleichgewicht gehaltenen Wünschelrute  vergrößert angezeigt werden ("Anschlagen der Rute"). Kritiker behaupten immer wieder, der Rutengänge mache den Ausschlag der Rute absichtlich oder es seien nur Artefakte. Tastsächlich gibt es nur wenige Menschen, die reproduzierbare Ergebnisse zustande bringen.

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