A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ  Schumann-Resonanzenvon dem Elektrophysiker W.O. Schumann in den fünfziger Jahren dieses Jahrhunderts entdeckte Eigenresonanzen des Hohlraums Erdoberfläche - Ionosphäre. Ihr Haupt-Eigenwert beträgt 7,8 Hz in Übereinstimmung mit der Hippocampus-Frequenz im Gehirn von Säugern.  Schumann-Wellenanderer Ausdruck für Schumann-Resonanzen.  SchwebungsfrequenzÜberlagerungsfrequenz von zwei Signalen, die sich in der Frequenz nur wenig unterscheiden. Der Begriff kommt aus der Akustik, da ein Musikinstrument (z.B. Klavier) mit gegeneinander verstimmten Saiten eines Chors einen schwebenden Tremoloton abgibt (der Pianist Fritz Schulz-Reichelt führte ihn früher als "Schräger Otto" vor).  Schwebungssummerelektronischer Signalgeber, der tiefe Frequenzen durch Überlagerung von zwei dicht nebeneinander liegenden hohen Frequenzen erzeugt (s. Schwebungsfrequenz).  Schwingungsbauchgrößte Auslenkung einer stehenden Welle. Man kann dies mit einem Seil demonstrieren, das an einem Ende festgebunden ist und am anderen Ende rasch hin- und herbewegt wird. Man erkennt dann Schwingungsbäuche und dazwischen Schwingungsknoten, an denen das Seil in Ruhe bleibt.  Schwingungsknotens. Schwingungsbauch  SeinslehreOntologie: in der Philosophie von verschiedenen Philosophen unterschiedlich interpretierte Lehre vom Sein: Christian Wolff (1679-1754): "Ontologia"; Immanuel Kant (1724-1804); Georg W.F. Hegel (1770-1831); Martin Heidegger (1889-1976); Karl Jaspers (1883-1969); Nicolai Hartmann (1882-1950) usw. Eine klare endgültige Antwort auf die unterschiedlichen Fragen gibt die einheitliche Quantenfeld-Theorie des theoretischen Physikers Burkhard Heim: Es gibt mindestens vier logisch von einander unterscheidbare Seinsschichten.  sensibilisiertin der Farb-Fotographie verwendete Methode, einen Film mit chemischen Substanzen für bestimmte Farbbereiche hochempfindlich zu machen.  Seradestwasservon der Firma Seral mittels Harzfilter hergestelltes Reinstwasser, das noch reiner als destilliertes Wasser ist. Heute gibt es eine Reihe von Umweltgiften, die in der Nähe von 100oC sieden (z.B Dioxan, das bei 103oC siedet), also beim Destillieren mit in die gekühlte Vorlage gehen. Außerdem enthält destilliertes Wasser Kohlendioxid, das es beim Destillieren aus der Luft aufnimmt.  Sferics, Atmosphericsatmosphärische Impulsstrahlung ("Wetterstrahlung") aus Wolken (Mikrogewitter, die in jeder Wolke ablaufen). Früher als atmosphärische Störungen im Rundfunk-Langwellenbereich bekannt.  Siebketteelektronische Anordnung aus Spulen und Kondensatoren, um bestimmte Frequenzen auszublenden bzw. zu sperren.  SignalanalysatorFourier-Analysator: elektronisches Gerät, das ein Frequenzgemisch zerlegt und auf einem Bildschirm bzw. Drucker ("Plotter") die Intensitäten (und Phasenlagen) der einzelnen Frequenzanteile in einer Kurvendarstellung angibt (vgl. Nyquist-Diagramm).  signifikantbedeutsam, in der mathematischen Statistik verwendeter Begriff, um ein Ergebnis als besonders ausgeprägt zu bezeichnen.  Silbernitratsalpetersaures Silbersalz (lichtempfindlich. In der Medizin früher als "Höllenstein" zum Ätzen (z.B. von Warzen) verwendet.  Sinusschwingungdas lateinische Wort sinus bedeutet halbrunder Bogen. In der Mathematik (Trigonometrie) bezeichnet man mit "sin" eine wellenartige Funktion, wie sie z.B. bei Wasserwellen auftritt. Ein Korken, der auf Wasser schwimmt, in das man einen Stein wirft, tanzt auf den entstehenden Wellen und führt dabei Sinusschwingungen aus. Jede periodische Bewegung kann durch eine oder mehrere Sinusschwingungen ausgedrückt werden.  Skalarin der Mathematik rechnet man nicht nur mit den gewöhnlichen Zahlen, die Skalare genannt werden, sondern auch mit "höheren" Zahlen, die allgemein Tensoren heißen. Skalare sind Tensoren nullter Stufe, Vektoren (gerichtete Größen, wie z.B. Geschwindigkeit) sind Tensoren erster Stufe usw.  Skalarproduktdas gewöhnliche Produkt zweier gewöhnlicher Zahlen (s. Skalar) im Unterschied z.B. zum Vektorprodukt.  smektische Phasekristallinflüssiger Zustand, bei dem langgestreckte Moleküle parallel angeordnet sind und auch ihre Endpunkte in gleicher Höhe liegen (kommt bei der Seifenblase vor, s. kristallinflüssig).  Soft-Magnetfeldschwache (aber in der Regel oberwellenreiche) Magnetfelder in der Größenordnung der Stärke des Erdmagnetfeldes oder darunter.  Solarwellenvon der Sonne ausgestrahlte elektromagnetische Signale. Neben Licht strahlt die Sonne ein breites Frequenzspektrum aus, von dem außer Licht noch ein zweiter Bereich die Erdoberfläche erreicht, da die Atmosphäre in diesem Bereich gut durchlässig ist (ein "Fenster" besitzt). Dabei handelt es sich um Ultrakurzwellen, die in Resonanz mit Zellschwingungen im Organismus kommen.  Solarzelleelektrooptisches Bauelement, das Licht in elektrischen Strom umwandelt.  somnambulein in tiefer Hypnose auftretender Zustand, bei dem biologische, seelische und geistige Wirkungen von dem Körper soweit gelöst sind, dass er sich wie ein rein materielles System verhält. Bei Stichen mit Nadeln fließt kein Blut und es bleiben keine Narben.  Spektralphotometeroptisches Messinstrument, das Frequenz-Gemische im Lichtbereich (einschließlich Infrarot und Ultraviolett) in seine Einzel-Frequenzen zerlegt. Früher wandte man dazu Prismen an, heute werden sog. Echelette-Gitter oder holographische Gitter verwendet.  SpektroskopieMethode zur Zerlegung eines Materie- oder Frequenzgemisches in seine Bestandteile (z.B. das weiße Licht in Spektralfarben).  SpektrumZerlegung eines Materie- oder Frequenzgemisches in seine Bestandteile (Massenspektrum, Frequenzspektrum).  spikesenglisches Wort für Spitze; wird in der Biophysik und Medizin für Signale verwendet, deren Zeitverlauf einer Spitze gleicht (in der Elektronik auch Nadelimpuls genannt).  spinenglisches Wort für Drall. In der Physik erklärt man das magnetische Moment eines Elementarteilchens durch eine Eigenrotation des Teilchens, die spin genannt wird. Die Größe des spins wird in Vielfachen des Planckschen Wirkungsquantums dividiert durch 2p = 6,28 angegeben und kann halb- oder ganzzahlig sein (s. Wirkungsquantum).  Spurenelementenur in geringen Mengen im Organismus vorkommende chemische Elemente, die in ähnlichem Mischungsverhältnis auch in der Erdkruste vorhanden sind.  Squiddetektor, Josephson-Detektorbenannt nach dem englischen Physiker Briad David Josephson (*1940). Supraleitendes Quanten-Interferenz-Bauelement zum Nachweis extrem schwacher Magnetfelder. Durch Kühlung mit flüssigem Helium wird die Supraleitung erreicht.  stehende Wellewird eine elektromagnetische oder akustische Welle reflektiert, so überlagern sich hin- und rücklaufende Welle zu einer stehenden Welle, die man auch mit einem Seil erzeugen kann (s. Schwingungsbauch, Schwingungsknoten).  Störzoneauf der Erdoberfläche gibt es Stellen, auf denen bestimmte Pflanzen (z.B. Margeriten) nicht gedeihen bzw. verkrüppelt wachsen, als hätten sie hohe Gammastrahlen-Dosen abbekommen. Menschen die eine solche Stelle unter ihrem Bett haben, erkranken häufiger an Krebs als andere. Solche Stellen können mit Geigerzählern nachgewiesen werden und werden als Störzonen oder geopathische Zonen bezeichnet (s. Geopathie).  Streifenoptikzwei gegenüberstehende kammartige Gebilde, die das Licht bei Parallelstellung durchlassen, bei Stellung auf Lücke jedoch nicht. Die Streifenoptik dient zum Nachweis der Bewegung von Objekten, wobei ein Kamm am bewegten Objekt und ein Kamm feststehend angebracht sind.  Studentscher t-Testvon dem Mathematiker Gosset, der unter dem Pseudonym Student schrieb, entwickeltes statistisches Auswerteverfahren, das nur für normalverteilte Mengen (d.h. nach einer Glockenkurve verteilt) gilt (s. Gaußverteilung).  Supergravitations-Theorieauf Arbeiten des amerikanischen Physikers Julian Schwinger (*1918) zurückgehender Versuch der Vereinheitlichung von Relativitäts- und Quanten-Theorie.  Superstrings-TheorieWeiterentwicklung der sog. Kaluza-Klein-Theorie zu einer zehndimensionalen Vereinheitlichung, die mit sog. Strings ("Fäden") arbeitet und auf ein Schattenuniversum neben unserem Universum hindeutet, das nur über Gravitation mit unserem Universum verbunden ist (was noch nicht bewiesen wurde).  SupraleitungSupraleitfähigkeit: von dem holländischen Physiker Heike Kamerlingh Onnes (1853-1926, Nobelpreis 1913) entdeckte unendlich gute elektrische Leitfähigkeit, bei der ein ohmscher Widerstand bei tiefen Temperaturen vollkommen verschwindet, ebenso das Rauschen (s.d.). Wird der Strom in einem geschlossenen supraleitenden Stromkreis nur kurzzeitig eingeschaltet, so fließt er beliebig lange weiter. Ende 1993 wurde in Zürich im Labor bei +7o C Supraleitung erhalten und es gibt Hinweise darauf, dass im menschlichen Organismus auch bei 37o C supraleitende Bahnen existieren.  SynapseSchaltstelle im Nervensystem, die wie ein Transistor arbeitet.  synchrongleichzeitig, gleichlaufend  Synchronisationaus der Filmtechnik bekanntes Verfahren, einen Film in einer anderen Sprache synchron mit den Lippenbewegungen der Schauspieler zu vertonen. In der Elektronik hat der Begriff die Bedeutung, dass ein Signal ein anderes mitzieht (s. Mitnahme), sodass beide synchron ablaufen.  Synergismus, synergistischer Effektin der Medizin die Unterstützung zweier oder mehrerer Einflüsse zu einem verstärkten (in der Regel positiven) Effekt. Das Gegenteil sind Kombinationsschäden.  Syntroklinenvon dem theoretischen Physiker Burkhard Heim (1925-2001) geprägter Begriff für die Verkopplung der Seinsschichten (s. Seinslehre).  Syntropodenvon dem theoretischen Physiker Burkhard Heim (1925-2001) eingeführter Begriff für die Verkopplung der Unterschichten innerhalb einer Seinsschicht (Seinslehre).
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