A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ  Papierchromatographievon dem Chemiker Friedrich Ferdinand Runge (1795-1867) entwickeltes Verfahren, mithilfe von Filterpapier verschieden gefärbte chemische (in Wasser gelöste) Stoffe zu trennen. Die Kapillaren des Papiers saugen verschiedene Stoffe unterschiedlich schnell auf, sodass eine Trennung erfolgt, die ein mehr oder weniger buntes Bild ergibt.  Parasitäres Mitschwingenin der Elektronik verwendeter Fachausdruck für das Empfangen elektromagnetischer Signale mittels eines Metallgegenstandes (Antenne). Die Antenne entzieht dem Signalfeld Energie wie ein Parasit und schwingt im Rhythmus der Welle.  PauliverbotPauliprinzip (Ausschließungs-Prinzip): von dem österreichischen Physiker Wolfgang Pauli (1886-1951, Nobelpreis 1945) entdecktes Gesetz für Elementarteilchen mit halbzahligem Spin (s.d.), demzufolge ein quantenphysikalischer Zustand, gegeben durch Energie, Drehimpuls und Spin, nur von einem Teilchen besetzt werden darf.  PeptidkettePeptide sind aus Aminosäuren (welche die Aminogruppe -NH2 enthalten)aufgebaute chemische Verbindungen, die lange Molekülketten bilden können.  perinatalzeitlich nahe der Geburt, d.h. kurz vor bis kurz nach der Geburt.  Phantomglied (schmerzen)bei Amputationen werden unweigerlich Nervenfasern verletzt, die - besonders bei Wetterwechsel - Signale zum Gehirn leiten und die Empfindung hervorrufen, als komme der Reiz von dem amputierten Körperteil.  PharmakologieArzneimittellehre  Phase(in der Elektronik): Größe, welche den Schwingungszustand in einem bestimmten Zeitpunkt charakterisiert.  Phase (in der Chemie)Aggregatzustand (feste Phase, flüssige Phase, gasförmige Phase).  Phasenverschiebungzeitlicher Unterschied zwischen zwei Schwingungen mit gleicher Frequenz aber mit unterschiedlichen Null-Durchgängen (s. Kap. 8, Abb. 21).  Photoelektrischer EffektPhotoeffekt, lichtelektrischer Effekt: dies ist die Erscheinung, dass Lichtstrahlen aus Metalloberflächen Elektronen herausschlagen können (äußerer Photoeffekt). Bei Solarzellen liegt ein innerer Photoeffekt vor, bei dem die Elektronen in einem Halbleiter vom Valenzband in das Leitungsband gehoben werden. Näheres würde hier zu weit führen (s. einschlägige Physikliteratur).  PhotomultiplierDetektor für schwache Lichtsignale, bei dem das Licht-Signal in eine Elektronen-Lawine umgewandelt wird, indem der photoelektrische Effekt mit einem Sekundär-Elektronen- Vervielfacher gekoppelt ist.  PhotonQuant (d.h. kleinste Einheit) einer elektromagnetischen Welle, z.B. Lichtquant.  Photonen-Nukleonen-VerhältnisNukleonen sind die im Vergleich zum Elektronen "schweren" Teilchen im Atomkern, repräsentieren also die "Masse" im Universum. Photonen haben keine Ruhemasse, sind aber der Materie übergeordnet und steuern deren Struktur und Zusammenhalt. Im Kosmos beträgt das Verhältnis der Photonen zu den Masseteilchen 9,746*108:1, d.h. nahezu eine Milliarde zu 1.  Photorepair Bezeichnung für die Tatsache, dass eine milde Radiumstrahlung (die aus Photonen besteht) positiv auf den Organismus wirkt und eine harte Strahlenbelastung "reparieren" kann.  PHYSISvon dem theoretischen Physiker Burkhard Heim (1925-2001) geprägter Begriff für die materielle Seinsschicht.  PlaceboFalschpräparat, Scheinpräparat ohne echte Wirkung (nur die Einbildung oder der Glaube an eine Wirkung ist vorhanden).Placebos werden bei Doppel-Blindversuchen eingesetzt.  Plancklängekleinste mögliche Länge im Raum: 2,48*10-33 cm.  Plancksches Wirkungsquantumvon dem theoretischen Physiker Max Planck (1848-1947) entdeckte Naturkonstante (s.d.), kleinste mögliche Wirkung h = 6,6252*10-34 Js. J = Abkürzung für Joule = Einheit der Energie, benannt nach dem englischen Physiker James P. Joule (1818-1889). Mit der Entdeckung des Wirkungsquantums war die Quantenphysik geboren, die einen Umsturz im Weltbild der Physik bedeutete und die klassische Physik des 19. Jahrhunderts ablöste (auf dem die heutige Schulmedizin noch beruht).  PlanckzeitElementarzeit: kleinste mögliche Zeiteinheit: 6,2*10-43 sek.  Platonisches Weltenjahr nach dem griechischen Philosophen Platon (427-347 vor Chr.) benannte Zeit, die einem vollen Präcessions-Umlauf der Erdachse entspricht (25.920 Jahre), s. Präzession. Das Weltenjahr wird analog dem irdischen Jahr in 12 Weltenmonate geteilt.  PNEUMAvon dem theoretischen Physiker Burkhard Heim (*1925) verwendete Bezeichnung für die geistige Seinsschicht.  polyvalentmehrwertig  PositronAntiteilchen zum Elektron. Es ist elektrisch positiv geladen.  PostexistenzWeiter-Existenz des Geistes nach dem irdischen Tod.  postmortalnach dem Tod.  Potentialdifferenzelektrischer Spannungs-Unterschied zwischen zwei elektrisch geladenen Körpern oder Stellen eines komplex aufgebauten Körpers.  potenzierenin der Medizin von dem Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) verwendeter Begriff für die schrittweise Verdünnung und Verschüttelung einer Urtinktur (in der Regel einer giftigen Substanz), die mit zunehmender Potenzierung ihre Giftigkeit verliert und umgekehrt auf den Körper wirkt wie die Urtinktur (d.h. zur Behandlung von Beschwerden dienen kann, welche die Urtinktur verursachen würde).  PowerlaserHochenergie-Laser (s. Laser). Ab etwa 10 Watt spricht man von Powerlaser.  Prägeeffektin der Biologie verwendeter Begriff für den bleibenden Einfluss eines Reizes, der den Organismus prägt.  PräexistenzExistenz (des Geistes) vor der Geburt. In der Literatur wird meist Seele und Geist verwechselt; die polyvalente Logik des theoretischen Physikers Burkhard Heim (1925-2001) hat hier endgültig Klarheit geschaffen.  PräzessionKegelbewegung eines rotierenden Körpers, von einem Kreisel bekannt: neben der schnellen Kreiselumdrehung führt die Achse des Kreisels eine (sehr) langsame kegelförmige Bewegung aus.  Prolixanevon dem Arzt Ernst Hartmann (1915-1992) entwickelte Medikamente aus homöopathisch potenzierten Auszügen von Pflanzen, die auf geopathischen Plätzen wachsen (s. Geopathie).  PropolisBlattharz, das von Bienen gesammelt wird und in der Medizin gegen Entzündungen eingesetzt wird.  PSYCHEvon dem theoretischen Physiker Burkhard Heim (1925-2001) verwendeter Begriff für die seelische Seinsschicht.  Psychoneuroimmunologierelativ neuer Zweig in der Medizin, der die Zusammenhänge zwischen Seele, Nervensystem und Abwehrsystem untersucht. Seelische Belastungen können über Nervenbahnen das Abwehrsystem (Immunsystem)schädigen und damit akute Krankheiten begünstigen.  PsychobiologieEin vor allem in den USA und Kanada gepflegte Wissenschaft, die den Einfluss der Seele auf den Körper untersucht.  psychosomatischaufgrund von Zusammenhängen zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma) bedingte Krankheiten.  pumpen (beim Laser)Anregen eines Lasers durch Energiezufuhr, wobei Elektronen in höhere Energiezustände gehoben werden.
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