A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ  Kathodenstrahl-Oszillographelektronisches Gerät mit Bildschirm, das elektrische Vorgänge bildhaft darstellen kann.  KernspinresonanzDer Kernspin, d.h. das magnetische Moment eines Atomkerns, wurde von den Physikern Felix Bloch, Schweiz (1905-1983, Nobelpreis 1952) und Edward M. Pucell, USA (*1912) entdeckt (magnetisches Moment = Stärke des magnetischen Dipols, s. Dipol). Spin ist der Ausdruck für eine Rotation (Kreiselbewegung. Aus der einheitlichen Quantenfeld-Theorie von B. Heim folgt, dass jeder rotierende Gegenstand ein magnetisches Moment hat. Kommt ein solcher magnetischer Kreisel in ein äußeres Magnetfeld, so führt er eine Präzessionbewegung aus (s. Präzession), wie von jedem Kreisel bekannt. Die Frequenz der Präzessionsbewegung heißt Kern-Larmorfrequenz nach dem englischen Physiker Joseph Larmor (1857-1942). Kommt sie in Resonanz mit einem von außen eingestrahlten Signal, so spricht man von Kernspinresonanz. Sie wird, ähnlich wie die IR-Spektroskopie in der physikalischen Chemie zur Strukturaufklärung von Molekülen verwendet. In der Medizin nutzt man den Effekt in Kernspin-Tomographen aus (Kernspin-Computertomographen), mit denen Bilder vom Inneren des Körpers ohne Röntgenstrahlen möglich sind.   Kinesiologievon den amerikanischen Ärzten George Goodheart und John Diamond entwickelter Muskelfunktionstest zur Bestimmung von Verträglichkeiten von Substanzen und Stoffen. Jeder Muskel wird gekräftigt, wenn ein positiver Reiz auf den Organismus ausgeübt wird und geschwächt, wenn ein negativer, belastender Reiz wirkt.  kinkKnotenfläche (Trennfläche) zwischen den Wasserhaufen-Molekülen (sog. Clustern).  Kleinhirnim Hinterhaupt gelegener Teil des Gehirns, der für die Atmung, den Hormonhaushalt und die Bewegung verantwortlich ist.  Kleinionennegative Ionen, in der Regel freie Elektronen (s.Ionen).  Knotenflächein der Akustik die ruhende Fläche einer räumlichen Schwingung (Schwingungsknoten, Gegenteil: Schwingungsbauch = maximale Bewegung). In der Mathematik allgemein eine Trennfläche zwischen zwei Bereichen.  kohärentzeitlich geordnet, zusammenhängend. Beim Licht: gleiche Phase, gleiche Frequenz und gleiche Richtung von Photonen.  Kombinations-Schädenwenn mehrere negative Einflüsse auf den Organismus wirken, addieren sie sich nicht nur in ihrer Auswirkung sondern verstärken sich gegenseitig zusätzlich.  KonjunktionIn der Astronomie die nahe Stellung zweier Gestirne von der Erde aus gesehen. Ein Beispiel ist der Neumond, im Extremfall (exakte Konjunktion) die Sonnenfinsternis, bei welcher der Mond die Sonne bedeckt.  KonstitutionIn der Medizin die Veranlagung eines Menschen (Gesamtheit der körperlichen, seelischen und geistigen Verfassung).  Kontraindiziertgegenangezeigt; Verbot, bestimmte Behandlungen (Arzneimittel) anzuwenden, da sie zu Schäden führen würden (z.B. Penicillin bei einer bestehenden Penicillin-Allergie).  Kontrollierter Doppelblind-Tests. Blindversuch  Kreiszahl pVerhältnis des Kreisumfangs zum Kreisdurchmesser = 3,141....  Kreuzmodulation, Intermodulationnichtlineare Verzerrung eines oder mehrerer Signale in einem elektronischen Gerät (z.B. Verstärker). Dadurch entstehen Schwingungen, die nicht zu den ursprünglichen Signalen gehören (Differenz- und Summensignale).  kristallinflüssigim Gegensatz zu normalen Flüssigkeiten mit statistisch angeordneten Molekülen haben Kristalle einen streng geordneten Aufbau. Es gibt jedoch auch Flüssigkeiten mit einem inneren Ordnungsgrad, die flüssige Kristalle oder kristallinflüssig genannt werden. Man unterscheidet die nematische Phase, bei der langgestreckte Moleküle mit ihren Längsachsen parallel angeordnet sind, die smektische Phase, bei der sie nicht nur parallel sondern auch mit ihren Anfangs- und Endpunkten ausgerichtet sind und die cholesterinische Phase, bei der lange Moleküle schraubenartig angeordnet sind.  KristallphysikRichtung in der Naturwissenschaft, welche sich mit dem Aufbau der Kristalle befasst. Es gibt 7 verschiedene Kristallstrukturen aus denen sich sämtliche vorkommenden Kristalle zusammensetzen lassen.  Kupfer-II-Chlorid, CuprichloridCuCl2, grünes Kupfersalz, das u.a. in der medizinischen Diagnostik verwendet wird.  Kurzwellen-Therapie, Diathermiezur Behandlung von Entzündungen werden Kurzwellen mit relativ hoher Intensität eingesetzt, die das Körpergewebe erwärmen.  KybernetikLehre von den Regelvorgängen, begründet von dem amerikanischen Mathematiker Norbert Wiener (1894-1964).
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