A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ  Galvanische Trennungnach dem italienischen Arzt und Naturforscher Luigi Galvani (1737-1798) genannt, der den Stromtransport in lebendem Gewebe entdeckte. Bei Therapiemethoden, die mehrere Hautelektroden verwenden, ist eine Trennung der elektrischen Leitfähigkeit zwischen den Elektroden Voraussetzung für ein einwandfreies Arbeiten.  GammazählerZählgerät für Gammaquanten (s. Geiger-Zähler).  GaserstrahlAbkürzung für gamma amplification by stimulated emission radiation = Gammastrahlen-Verstärkung durch stimulierte Emissionsstrahlung. An bestimmten Stellen der Erde über tiefen Spalten im Untergrund tritt zuweilen natürliche Bodenradiaktivität gebündelt aus (wie bei den bekannten Laserstrahlen).  Gaußverteilungauch Normalverteilung genannt: Zufallsverteilung einer Größe in Form einer Glockenkurve. Bei Lebewesen ist dies in der Regel nicht erfüllt. Beispielsweise ist die Verteilung der Länge von einer großen Anzahl von Menschen nicht normal, d.h. es gibt nicht ebenso viele kleine Menschen wie große im Vergleich zu einem Mittelwert.  Gehirnwäschevollständige seelische und geistige Umstimmung eines Menschen durch äußere Beeinflussung oft unter Vorspiegelung falscher Versprechen.  GehirnwellenVon dem Neurologen und Psychiater Hans Berger (1873-1941) entdeckte elektromagnetische Signale, die das Gehirn ständig produziert (s. EEG). Man unterscheidet (geordnet nach Frequenzen) delta-Wellen (1-3 Hz), theta-Wellen (4-7 Hz), Hippocampus-Welle (7,8Hz), alpha-Wellen (8-13 Hz) und beta-Wellen (14-30 Hz).  GehirnwellenVon dem Neurologen und Psychiater Hans Berger (1873-1941) entdeckte elektromagnetische Signale, die das Gehirn ständig produziert (s. EEG. Man unterscheidet (geordnet nach Frequenzen) delta-Wellen (1-3 Hz), theta-Wellen (4-7 Hz), Hippocampus-Welle (7,8Hz), alpha-Wellen (8-13 Hz) und beta-Wellen (14-30 Hz).  Geiger-(Müller)-Zählervon den Physikern Hans Geiger (1882-1945) und Walter Müller (*1905) entwickelte gasgefüllte Zählrohre mit zwei Elektroden, wovon einer ein sehr dünner Draht ist. Beim Anlegen einer elektrischen Spannung bildet sich am Draht eine sehr hohe elektrische Feldstärke aus. Gammaquanten, die das Zählrohr durchdringen, bilden Ionen in der Gasfüllung, die zum Draht hoch beschleunigt werden und einen Stromstross ergeben, der angezeigt wird.  GeomagnetwellenVon Geologen in Bergwerken gemessene rhythmische Schwankungen des Erdmagnetfeldes, deren Frequenzen mit den Eigenresonanzen von Spurenelementen in der Erdkruste übereinstimmen.  GeopathieOrte erhöhter natürlicher Bodenradio-Aktivität, die bei längeren Aufenthalt darüber Krankheiten auslösen können (s. Störzonen).  GeophysikZweig der Naturwissenschaft, der sich mit der Erforschung der physikalischen Erscheinungen in der Erdkruste ("Lithosphäre") befasst.  Georhythmogrammvon dem Arzt Ernst Hartmann (1915-1992) entwickeltes Verfahren, die Stressbelastung eines Menschen anhand zeitlich schwankenden Hautwiderstandes zu messen.  GlaschromatographieVon dem Tierarzt Rudolf Dieter (1911-1994, Bundesverdienstkreuz 1990) entwickeltes mikroskopisches Verfahren, aus Blutserum-Tropfen Krankheiten abzulesen.  Gleichrichterelektronisches Bauteil mit unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit in beiden Richtungen (nahezu Sperren in einer Richtung und nahezu vollständiger Durchlass in Gegenrichtung).  Glühstrumpffrüher beim Gasglühlicht verwendetes schwach radioaktives Gewebe (1885 von A. Auer von Welsbach eingeführt, daher auch Auer-Glühstrumpf genannt).  GradientÄnderungstendenz eines Zusammenhangs längs einer örtlichen Richtung (mathematisch ist es der Differential-Quotient einer Größe nach einer Ortskoordinate). Beispielweise ist ein Temperaturgradient ein Temperaturgefälle in eine bestimmte Richtung.  GravitationMassenanziehung  Gravitationskonstanteuniverselle Naturkonstante für den Zusammenhang zwischen Massenanziehungs-Kraft und Massen (Newtonsches Gravitationsgesetz): Die Kraft, mit der sich zwei Massen M1 und M2 im Abstand r anziehen, ist gleich der Gravitationskonstanten multipliziert mit dem Produkt beider Massen M1*M2 dividiert durch r2.  GravitonenQuanten des Gravitationsfeldes (Feld, das zwischen verschiedenen Massen besteht). Nach A. Einstein besteht es aus Raumkrümmungen.  GrenzenergieEnergie, die einem Atom zugeführt werden muss, um ein Elektron aus der äußeren Elektronenschale (Valenzschale) vom Atom zu entfernen (s. Ionisation).  Großionengeladene Atome und Moleküle, denen ein oder mehr Elektronen in der Valenzschale fehlen, die daher positiv geladen sind. Z.T. sind sie an größere Schwebeteilchen in der Luft angelagert und daher relativ unbeweglich und "schwer" (s. Ionen).  GrundlagenkrisisDie Mathematik machte durch Arbeiten des englischen Mathematikers Earl Bertrand Russell (1872-1970, Nobelpreis 1950) eine Krise durch, wobei Widersprüche aufgedeckt wurden, die nicht lösbar sind. (Ein anschauliches Beispiel in Worte gefasst: In einer Einheit von Soldaten erhält ein Friseur, der auch Soldat ist, den Befehl, alle Soldaten zu rasieren, die sich nicht selbst rasieren. Er steht dann vor dem Problem, ob er sich selbst rasieren soll oder nicht.  GrundwelleEin Frequenzgemisch (z.B. in der Akustik ein Geigenton) besteht aus einer tiefsten Frequenz = Grundfrequenz oder "Grundwelle" und Oberwellen oder "Harmonischen".  Grundzustandsind in einem Atom oder Molekül die Valenzelektronen in der äußeren Schale, d.h. nicht in einer noch höheren Schale außerhalb der Valenzschale, so befindet sich das Atom bzw. Molekül im Grundzustand (andernfalls im angeregten Zustand).
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